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Information zur Erhebung, Speicherung und Verwendung der APP Daten

1. Ziel und Inhalt des Projekts

In unserem Projekt FESSTVaL wollen wir gemeinsam mit Bürger*innen und Wissenschaftler*innen Gewitter erforschen. Da ein Gewitter meistens nur in einem kleinen Gebiet auftritt, werden Messgeräte an vielen Standorten innerhalb eines kleinen Gebiets benötigt. Dazu wollen Bürger*innen und Wissenschaflter*innen gemeinsam ein dichtes Messnetz aus selbstgebauten Wetterstationen einrichten. Im Forschungsprojekt wollen wir gemeinsam:

  • erforschen, wie Gewitter entstehen,
  • ein Bürgermessnetz aus 100 Messgeräten rund um das MOL-RAO (Richard-Aßmann-Observatorium) vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Lindenberg (Tauche, Brandenburg) aufbauen,
  • herausfinden, welches Potential unser Bürger*innenmessnetz hat ein konventionelles Messnetz zu erweitern,
  • erproben, ob Bürger*innen durch das gemeinsame Projekt die Unsicherheit von Messungen, Vorhersagen und Wetterwarnungen besser verstehen und einschätzen lernen.

2. Welche Daten werden gespeichert?

Für die Dauer des Projektes können Sie selbst über die Internetseite https://messi.met.fu-berlin.de/ auf Ihre eigene Messstation (MESSI) zugreifen und beobachten, wie sich das Wetter verändert.

  • Dazu bitten wir Sie, sich einen Nutzernamen und ein Passwort auszudenken, und sich beides zu merken. Bitte nehmen Sie einen Benutzernamen, anhand dessen man nicht erkennen kann, wer Sie sind oder wo sie wohnen. Alle Teilnehmer*innen können zwar Daten anderer Stationen im Umfeld sehen, diese werden aber weder einem Benutzer noch einem Standort zugeordnet. Insbesondere können andere Nutzer nicht Ihren Benutzernamen sehen.
  • Wir benötigen außerdem eine gültige E-Mail-Adresse von Ihnen. Falls Sie Ihren Nutzernamen oder das Passwort vergessen, können wir diese so neu für Sie vergeben.
  • Ihre Messstation speichert verschiedene Informationen über das Wetter an Ihrem Standort.
  • Außerdem speichern wir das GPS Signal Ihrer Messstation, so dass wir sehen können, wo die Station steht.
Darüber hinaus werden keine persönlichen Informationen von Ihnen gespeichert.

3. Was passiert mit den gespeicherten Daten?

Bei dem Projekt handelt es sich um ein Forschungsvorhaben des Hans-Ertel-Zentrums für Wetterforschung und es wird durchgeführt von der FU Berlin und dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Die gespeicherten Daten werden ausschließlich zu Forschungszwecken wissenschaftlich ausgewertet. Ihre E-Mail-Adresse wird getrennt von Ihren Messdaten gespeichert. Die Messdaten werden unter einer individuellen Codenummer auf internern Servern der FU Berlin gespeichert, so dass nicht erkennbar ist, von wem die Messdaten sind. Ein Zusammenhang zwischen Kontaktdaten und Messdaten kann nur von einzelnen Mitarbeiter/-innen des Projekts hergestellt werden. Nach einer Frist von 3 Jahren wird die E-Mail-Adresse gelöscht, so dass die Untersuchungsmessdaten Ihnen endgültig nicht mehr zugeordnet werden können. Die Messdaten (nicht Ihre E-Mail-Adresse) können Kooperationspartnern zur gemeinsamen Auswertung zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus können die Untersuchungsdaten über Forschungsdatenbanken oder wissenschaftliche Publikationen (typischerweise über das Internet) öffentlich zugänglich gemacht werden. So können erzielte Ergebnisse durch andere Wissenschaftler*innen nachvollzogen und die Qualität wissenschaftlicher Praxis erhöht werden. Die Untersuchungsdaten können aber auch für neue Fragestellungen genutzt werden, die über das Ziel der heutigen Studie hinausgehen.

4. Freiwilligkeit

Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig und Sie haben zu jeder Zeit die Möglichkeit, Ihre Mitarbeit ohne Angabe von Gründen zu beenden, ohne dass dies negative Konsequenzen für Sie hätte. Sie können die Einwilligung zur Verwendung der erfassten Daten jederzeit und ohne negative Konsequenzen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Kontaktieren Sie hierzu bitte Henning Rust [messi@met.fu-berlin.de]. Bitte beachten Sie, dass nach Ihrer Teilnahme Ihre Untersuchungsdaten Ihrer Person nicht mehr zugeordnet werden können (vgl. Abschnitt 4).